Ökologische Bilanzierung – Rohrbachgrabebach

Im Kanton Bern und anderen Kantonen der Schweiz sind zahl­reiche Klein­wasser­kraftwerke (KWKW) in Betrieb und haben sogenannte ehehafte Rechte. Durch die ehe­haften Rechte waren Kraftwerk­betreiber bisher von Sanierungen gemäss Gewässer­schutz­gesetz befreit.
Ein Bundesgerichts­urteil zum Kraftwerk Hammer in Cham aus dem Jahr 2019 mit Signal­wirkung ebnet allerdings den Weg für die Sanierung solcher KWKW.
Die UNA AG beurteilt im Auftrag des WWF Bern KWKW mit ehehaften Rechten (im Kanton Bern).

GenSyt ETH: Pilotstudie für ein Monitoring der genetischen Vielfalt

Im Auftrag des BAFU und in Zusammenarbeit mit der WSL führt die Professur für Ökologische Pflanzengenetik (PEG) der ETH Zürich eine Pilotstudie für ein Monitoring der  genetischen Vielfalt (GenDiv) in der Schweiz durch. Es wird getestet, wie ein Monitoring der genetischen Vielfalt in der  Schweiz für eine grosse Anzahl von Tier-, Pflanzen und Pilzarten durchgeführt werden könnte. Fünf Arten aus unterschiedlichen Artengruppen, die im Artenschutz auf Interesse stossen, werden untersucht. Für das Sammeln der benötigten Proben wurde UNA angefragt, die Region Westschweiz abzudecken.

Wirkungskontrolle Aubächli Wimmis

Das Aubächli wird auf einer Strecke von 500 m verlegt und naturnah gestaltet. UNA führt die Ist-Zustandserhebung im bestehenden Gerinne für die Indikatoren Makrozoobenthos, Ufervegetation und Makrophyten durch.

Vegetationsaufnahmen Kantonale Bodenfachstelle KABO

Seit 1994 misst der Kanton Bern den Zustand der landwirt­schaftlich wie auch der forstwirt­schaftlich genutzten Böden sowie der Böden im Siedlungs­raum. An 18 ausgewählten Standorten erhebt der Kanton den physikalischen, chemischen Zustand von landwirt­schaftlich genutzten Böden. Dabei wird jeweils eine ackerbauliche Fläche mit einer Natur­wiese verglichen. 2007 wurden auf den Natur­wiesen zum ersten Mal auch Vegetations­aufnahmen gemacht. UNA Wiederholt diese Aufnahmen 2021.

 

Gagea villosa (Ackergelbstern) BL BS

Gagea villosa (Ackergelbstern) BL BS Der Acker Gelbstern soll in den Kantonen BS und BL nicht mehr als stark gefährdet gelten. Mit der Umsetzung des vorliegenden Aktionsplanes sollen in einem Zeitrahmen von 10 Jahren folgende Zwischenziele erreicht werden: Die ursprünglichen Populationen sollen in ihrem Bestand erhalten und wesentlich vergrössert werden. In der Nähe der bekannten…

Umsetzung Smaragd Managementplan im Smaragdgebiet Oberaargau

Die Langete ist im Smaragdgebiet Oberaargau hauptsächlich kanalisiert und bietet wenig Lebensraumstrukturen für Fische und weitere Gewässer- und Uferarten. Mit den Büros Scheidegger Ingenieure, Aquabios und Biodiversia erarbeiten wir ein Vorprojekt für die Revitalisierung der Langete im Mündungsbereich und dem Unterlauf des Brunnbachs.

Wildrosen Meiental UR

Die seltene Duft-Rose (Rosa elliptica) als Naturpark-Zielart gibt den Anstoss zu einem Wildroseninventar im Regionalen Naturpark Diemtigtal. Das Inventar dient als Grundlage zur Umsetzung von Fördermassnahmen und förderte weitere seltene Funde von Wildrosen zu Tage.

Vorprojekt Förderung der Biodiversität auf verschiedenen Typen bundeseigener Grünflächen

Die Bundesgärtnerei betreut rund 60 bundeseigene Grünflächen in der Stadt Bern und deren Umgebung. Als Bundesbetrieb möchte sie auch bezüglich der Biodiversitätsförderung auf ihren Flächen eine Vorbildfunktion übernehmen. Mit diesem Vorprojekt werden fünf unterschiedliche Objekttypen bezüglich ihrer aktuellen Biodiversitätswerte und das Potenzial für Aufwertungen beurteilt sowie konkret umsetzbaren Massnahmen vorgeschlagen. Ebenfalls wird dadurch eine zielführende Methode für die Bearbeitung aller weiteren Objekte entwickelt.

Vegetationsaufnahme Brunnmatte

Welche Lebensräume in welchem Umfang gibt es? Welche seltenen, gefährdeten, v.a. Feuchtgebiets- und Wasserpflanzen kommen im Areal vor?