Planung Ökologische Infrastruktur für Köniz

Für den Einbezug der Biodiversität in die Raumstrategie der Gemeinde Köniz ist das UNA beauftragt eine Fachplanung für die Ökologische Infrastruktur der Siedlungsräume der Gemeinde Köniz zu machen.

Kartierung Flachmoor Objekte LU 2026

Im Kanton Luzern werden ausgewählte Flachmoore neu kartiert und ihr Zustand mit den Bewirtschaftern besprochen.
Die UNA AG kartiert die Flachmoore so, dass daraus Hinweise zu möglichen Verbesserungen in der Bewirtschaftung gemacht werden können.

Kartierung Flachmoor Objekte LU 2025

Bei einigen Flachmooren im Kanton Luzern drängt sich eine Neubeurteilung (Kartierung) der Flachmoorvegetation auf. Dabei soll analysiert werden, ob eine grundsätzliche Bewirtschaftungsanpassung die Nährstoff-Problematik verbessern könnte. Diese Frage ist insbesondere in Zusammenhang mit der Moorschutzverordnung des Kantons Luzern interessant. Auf einigen Flächen von Flachmooren von nationaler Bedeutung ist aus historischen Gründen immer noch eine leichte Düngung erlaubt. Inwiefern diese Düngergabe den Zustand der Flachmoore beeinflusst, ist nicht untersucht.

Schwellenkartierung Tww – Kanton Zürich

Ziel des Auftrages ist es, Kriterien zu definieren und eine Methode zu entwickeln, um naturnahe Flächen in Deponien oder Kiesgruben in Hinblick auf ihre Zielerreichung zu beurteilen. Dafür sollen Schwellenwerte definiert werden.

GenSyt ETH: Pilotstudie für ein Monitoring der genetischen Vielfalt

Im Auftrag des BAFU und in Zusammenarbeit mit der WSL führt die Professur für Ökologische Pflanzengenetik (PEG) der ETH Zürich eine Pilotstudie für ein Monitoring der  genetischen Vielfalt (GenDiv) in der Schweiz durch. Es wird getestet, wie ein Monitoring der genetischen Vielfalt in der  Schweiz für eine grosse Anzahl von Tier-, Pflanzen und Pilzarten durchgeführt werden könnte. Fünf Arten aus unterschiedlichen Artengruppen, die im Artenschutz auf Interesse stossen, werden untersucht. Für das Sammeln der benötigten Proben wurde UNA angefragt, die Region Westschweiz abzudecken.

Erstellen eines Aktionsplanes für Campanula cervicaria im Kanton BE

Die Borstige Glockenblume (Campanula cervicaria) ist in der Schweiz stark gefährdet (IUCN-Status EN). Es gibt 26 autochthone Vorkommen in der Schweiz in den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Solothurn und Zürich. Im Kanton Bern ist Campanula cervicaria Teil der Arten-Förderschwerpunkte 2020-24. Die zuständigen Fachstellen sind AWN und ANF.
Es soll ein Artenschutzprojekt mit Umsetzungen konkreten Schutz- und Aufwertungsmassnahmen durchgeführt werden.

Vegetationsaufnahmen Kantonale Bodenfachstelle KABO

Seit 1994 misst der Kanton Bern den Zustand der landwirt­schaftlich wie auch der forstwirt­schaftlich genutzten Böden sowie der Böden im Siedlungs­raum. An 18 ausgewählten Standorten erhebt der Kanton den physikalischen, chemischen Zustand von landwirt­schaftlich genutzten Böden. Dabei wird jeweils eine ackerbauliche Fläche mit einer Natur­wiese verglichen. 2007 wurden auf den Natur­wiesen zum ersten Mal auch Vegetations­aufnahmen gemacht. UNA Wiederholt diese Aufnahmen 2021.

 

Gagea villosa (Ackergelbstern) BL BS

Gagea villosa (Ackergelbstern) BL BS Der Acker Gelbstern soll in den Kantonen BS und BL nicht mehr als stark gefährdet gelten. Mit der Umsetzung des vorliegenden Aktionsplanes sollen in einem Zeitrahmen von 10 Jahren folgende Zwischenziele erreicht werden: Die ursprünglichen Populationen sollen in ihrem Bestand erhalten und wesentlich vergrössert werden. In der Nähe der bekannten…

Artenförderung in Biotopinventaren des Bundes (BIOP)

Im Gesamtrahmen des BIOP Beratungsprogramm unterstützt UNA als Teil von Info Habitat das BAFU bei der Betreuung und Weiterentwicklung der 6 Bundesinventare Hoch-/Flachmoore, Auen, Trockenwiesen und -weiden, IANB sowie Moorlandschaften. Studien haben gezeigt, dass über 50% der Vorkommen von National Prioritären Arten (NPA) in Bundesinventarflächen liegen. Damit haben die nationalen Objekte eine hohe Verantwortung für den Artenschutz.