Gewässerrichtplan Emme Oberlauf, Teilbereich Ökologie
Der Gewässerrichtplan Emme legt behördenverbindlich fest, wo Hochwasserschutz und ökologische Aufwertungen umgesetzt werden sollen.
Der Gewässerrichtplan Emme legt behördenverbindlich fest, wo Hochwasserschutz und ökologische Aufwertungen umgesetzt werden sollen.
Die Zwergmaus (Micromys minutus) ist in der Schweiz stark gefährdet (Rote Liste: EN) und kommt in der Ostschweiz nur noch an wenigen Stellen vor.
UNA wurde beauftragt, einen Aktionsplan für diese Art zu erarbeiten.
Auch in Siedlungsgebieten findet man in der Schweiz immer mehr geschützte Lebensräume. Dazu zählen unter anderem Hecken und Feldgehölze. Im Rahmen von Bauvorhaben müssen diese erfasst und ihre ökologische Qualität dokumentiert werden. Diese Erhebungen bilden die Grundlage für die Formulierung von Schutz-, Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen bei baulichen Eingriffen.
Im Bremerwald in Bern ist über die Jahre ein Bike-Trail entstanden, der nun im Rahmen eines Baugesuchs legalisiert werden soll. Der Bremerwald stellt nicht nur ein bedeutendes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung dar, sondern ist auch ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Mit den Kantonalen Behörden wurde eine Strecke ausgearbeitet, welche möglichst alle Bedürfnisse berücksichtigt. In Zusammenarbeit mit internen und externen Fachexperten können für die verschiedenen betroffenen schützenswerten Arten die optimalen Massnahmen definiert werden. Gestützt auf die Ergebnisse von Feldaufnahmen, Datenbankabfragen und Begehungen wird ein Umweltbericht in Kurzform erstellt, der dem Baugesuch beigelegt wird.
In Uttigen soll ein neues fahrbares Unterwerk realisiert werden. Vor der Umsetzung wurden die vorkommenden Arten sowie die betroffenen Lebensräume gemäss Delarze (2015) erfasst. Mithilfe der Bilanzmethode nach Hintermann & Weber wurden geeignete Ersatzmassnahmen definiert. Ergänzend dazu wurden konkrete Schutz- und Wiederherstellungsmassnahmen festgehalten.
Bei der Weissenau, am oberen Ende des Thunersees, handelt es sich um eine alte Deltalandschaft der Aare und des Lombachs. Das Gebiet, welches seit 1964 unter Naturschutz steht, ist ca. 50 Hektar gross.
Quellen sind faszinierende Kleinode, an denen Grundwasser an die Erdoberfläche tritt und häufig den Beginn von Bächen bildet – den Ursprung eines Fließgewässers. In der Öffentlichkeit wird mit Quellen meist die Bereitstellung von Trinkwasser verbunden. Neuere Erkenntnisse verdeutlichen jedoch den besonderen ökologischen Wert von Quell-Lebensräumen.
Seemonitoring Pfäffikersee & Greifensee Im Rahmen einer Wiederholung der Erhebungen aus den 1970er und 1980er Jahren durfte UNA gemeinsam mit der FORNAT AG die aktuelle Verbreitung der Wasserpflanzen in Greifen- und Pfäffikersee systematisch untersuchen. Die Kartierung erfolgt nach der Methode MESAV+, welche transektbasierte Tauchuntersuchungen beinhaltet. Insgesamt haben wir dieses Jahr 34 Transekte im Greifensee und…
UNA durfte am 30.5 das 40-jährige Jubiläum im Rosstall Köniz feiern.
In Zusammenarbeit mit Pro Natura Glarus unterstützt das UNA den Aufbau eines Quelleninventars für den Kanton Glarus. In Zusammenarbeit mit der GIS Fachstelle des Kantons erarbeiten wir ein Geodatenmodell für das Inventar, führen mit Freiwilligen und Praktikantinnen Schulungen für die Beurteilung von Quell-Lebensräumen durch und unterstützen den Kanton und Pro Natura Glarus bei Sensibilisierungsmassnahmen.
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